15.6.08

 

Marokko engagiert sich im Kampf gegen die Kinderarbeit

Quelle: Magharibia.com

Imane Belhaj in Casablanca

Viele marokkanische Kinder müssen arbeiten. Die marokkanische Regierung engagiert sich, um die Armut zu bekämpfen und die Bildung zu fördern, um dieser Situation ein Ende zu bereiten.

In Marokko gibt es ca. 600.000 Kinder im Alter zwischen 7 und 14 Jahren, die nicht zur Schule gehen. 16 Prozent dieser Kinder müssen arbeiten, um zum Familieneinkommen beizutragen.

Am 12. Juni beging die internationale Gemeinschaft den Tag gegen die Kinderarbeit. Zu diesem Anlass betonte der marokkanische Minister für Arbeit und Berufsausbildung, Jamal Aghmani, wie ernsthaft der Kampf gegen die Kinderarbeit in Marokko geführt werde.

Seit 2004 hat Marokko ein neues Arbeitsgesetz, dass die Beschäftigung von Jugendlichen unter 15 Jahren verbietet, gefährliche Arbeiten für Jugendliche unter 18 Jahren nicht erlaubt und Sanktionen für Arbeitgeber vorsieht, die Jugendliche unter 15 Jahren beschäftigen.

Weitere Maßnahmen gegen die Kinderarbeit in Marokko sind die Verbesserung der Ausbildung und der Lebensbedingungen im ländlichen Milieu und der Kampf gegen den Analphabetismus unter Erwachsenen, damit diese den Wert von Bildung besser verstehen und an ihre Kinder weitergeben können. Da gesetzliche Regelungen allein nicht ausreichen, die Lage der Kinder zu verbessern, richten sich viele Sensibilisierungskampagnen an die Eltern, damit diese ihren Kindern andere Möglichkeiten eröffnen, als in sehr jungen Jahren arbeiten zu gehen.

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