29.6.08

 

Studie zum Lebensstandard in Marokko veröffentlicht

Quellen: L'Opinion.ma und Yawatani.com

Das Hohe Planungskommissariat (Haut Commissariat au Plan (HCP)) hat eine Studie zum Lebensstandard veröffentlicht, derzufolge sich die Ausgaben des durchschnittlichen marokkanischen Haushalts von 8.280 Dirham im Jahr 2001 auf 11.222 Dirham 2007, also um 5,1 %, erhöht haben. Rechnet man die Inflation aus diesem Anstieg heraus, bleibt es bei einem Anstieg um 2,3%.

36% der Marokkaner sagen, dass sie tatsächlich eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage gespürt haben. Vor allem trifft dies wohl auf die ärmsten Schichten zu. Von den 31 Millionen Einwohnern Marokkos gehören 2,8 Millionen zu den Armen, also 9%. 2004 waren es noch 14,2%, 1999 sogar 16,5%. Es gab also deutliche Fortschritte bei der Verringerung der schlimmsten Armut.

Der größte Teil des monatlichen Budgets wird von den Marokkanern für Lebensmittel ausgegeben, allerdings mit fallender Tendenz. An die dritte Stelle der Ausgaben sind Kosten für Transport und Kommunikation aufgestiegen. Dies spricht für höhere Mobilität der Marokkaner und die Verbreitung von Kommunikationsmitteln wie Handys. In der Stadt hat der durchschnittliche Haushalt 1,8 Mal soviel Geld zur Verfügung wie auf dem Land.

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